Richtig häckseln spart Zeit bei der Gartenarbeit

Gartenabfälle nehmen Platz ein und machen Arbeit. Erfahren Sie, wie Sie durch richtiges Häckseln effizient und nachhaltig mit Gartenabfall umgehen.

Mann mit STIHL Häcksler im Garten

Übersicht: Richtig häckseln

  • Häckseln hilft dabei, im Garten aufzuräumen
  • Weiche und harte Materialien zerkleinern
  • Bedienungsanleitung lesen und geforderte Schutzausrüstung vor Betätigung des Geräts tragen
  • Häckselgut im Anschluss als Wegbelag, Kompost beziehungsweise Dünger nutzen

Gartenabfälle durch Häckseln zerkleinern und sinnvoll verwerten

Neben Rasenschnitt fällt im Garten auch noch einiges an anderem Material an, das entsorgt oder verwertet werden will: Bäume werden gestutzt, Hecken getrimmt, Laub muss eingesammelt und welke Blumen müssen entsorgt werden. Da stellt sich die Frage, wohin mit dem ganzen Material? Hier kommt das Häckseln ins Spiel und erleichtert vielen Hobbygärtnern die Gartenpflege – mit sinnvollen Nebeneffekten.

Vorteile des richtigen Häckselns

  • Häckseln schafft Platz und verarbeitet sperrige Äste, buschige Zweige und andere Pflanzenreste.
  • Das Volumen des Schnittgutes wird enorm verringert. So kann es einfach und bequem entsorgt werden.
  • Die Häckselreste können besonders effizient und nachhaltig als Mulch- oder Kompostgrundlage weiterverwertet werden.
  • Häckseln liefert wertvolle Rohstoffe: Das kompostierte Häckselmaterial enthält genau jene Nährstoffe, die der Boden als Dünger braucht.

Was kann man häckseln und was nicht?

Ein Häcksler kann organisches Material aus dem Garten meist problemlos zerkleinern, doch nicht alle Pflanzen sind geeignet. Wir erklären Ihnen, welche Gartenpflanzen Sie häckseln können – und von welchen Sie besser die Finger lassen.

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Zum Häckseln geeignete Pflanzen:  

  • Äste von Zier- und Obststräuchern
  • Baumäste in passender Dicke
  • Heckenschnitt
  • Staudenreste
  • Ziergrasreste, z. B. Pampasgras (Nachteil: überall weisse Flocken und Flusen)

Giftpflanzen auf dem Kompost sind meist kein Problem, da das Gift sich während des Verrottens vollständig in seine harmlosen Bestandteile zerlegt. Beim Häckseln giftiger Pflanzen wie Thuja und Eibe sollten Sie aber trotzdem vorsichtig sein und Arbeitsschutzhandschuhe tragen.

 

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Zum Häckseln weniger geeignete Pflanzen:

  • Weiche Obst- und Gemüsereste 
  • Faserige Brombeer-, Efeu- oder Wildrosenranken
  • Feuchtes Herbstlaub
  • Staudenknöterich-Reste
  • Feuchte Küchenabfälle oder wasserhaltige Stängel sowie Pflanzen mit milchigem Saft wie Wolfsmilchgewächse
  • Kranke Pflanzenteile

Feuchte oder klebrige Frucht- und Pflanzenreste eignen sich weniger zum Häckseln, da sie Messer verkleben und manchmal sogar eine Verstopfung des Häckslers herbeiführen. Diese Pflanzenreste eignen sich gut als Grundlage im Hügelbeet.

Bei Pflanzen wie dem Staudenknöterich besteht das Risiko, dass sich die Ranken durch das Häckseln im Garten ausbreiten – Pflanzenabfälle dieser Art entsorgen Sie besser über den Hausmüll.

Auch kranke Pflanzenteile taugen nicht zum Häckseln: Viele Pilzsporen überstehen problemlos die Rotte auf dem Kompost.

Richtig häckseln: Tipps und Tricks

Wenn Sie sich regelmässig mit einer überfüllten Biotonne herumschlagen müssen, sollten Sie über die Anschaffung eines Häckslers nachdenken. Die Maschine hilft dabei, Schnittgut und organischen Abfall aus dem Garten mühelos zu zerkleinern. Wie Sie dabei richtig vorgehen, haben wir in unseren Tipps und Tricks zum Zerkleinern mit dem Gartenhäcksler zusammengestellt.

Lärmdämmung

Elektrohäcksler sind besonders lärmgedämmt und sind daher im privaten Garten am ehesten empfehlenswert. Achten Sie dennoch darauf, dass Sie nicht sonntags oder an Feiertagen zerkleinern. 

Stromanschluss

Wenn Sie einen Garten mit Stromanschluss besitzen, sind Elektro-Häcksler die richtige Wahl. Ansonsten sind benzinbetriebene Gartenhäcksler eine optimale Alternative.

Frau häckselt Zweige mit dem STIHL Elektro-Häcksler GHE 250 S

Gartenhäcksler für jeden Anspruch

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Nachhaltigkeit wird bei uns grossgeschrieben. Auch beim Häckseln:

Mit STIHL Gartenhäckslern verwandeln Sie hartes und weiches Schnittgut von Bäumen, Sträuchern und anderen Pflanzen im Handumdrehen in wertvolles Mulch- oder Kompostmaterial.

Mit Häckselgut Nachhaltigkeit schaffen

Mit einem Häcksler können Sie idealerweise nicht nur einige Arbeitsschritte und Geld einsparen, sondern Ihrem Garten auch etwas Gutes tun. Verarbeiten Sie das Häckselgut weiter und nutzen Sie es als wertvollen Kompost, Mulch oder Dünger, um den natürlichen Kreislauf Ihrer heimischen Oase zu schliessen.

Häckselgut entsorgen

Wer keinen Kompost hat oder braucht, kann das Häckselgut am besten in der Biotonne entsorgen. Ist das Volumen zu gross, sollte der Abfall zur Mülldeponie gebracht werden.

Häckselgut als Wegbelag verwenden

Im eigenen Garten können Sie mit dem Häckselgut (statt Kies) auch einen schönen Weg legen. Achten Sie darauf, das Häckselgut ordentlich einzustampfen – der Boden wird so gleichzeitig weniger anfällig für Unkraut.

Häckselgut für Beete

Auch im Beet ist Häckselgut sehr nützlich. Tragen Sie es in einer wenige Zentimeter dicken Schicht auf, achten Sie aber gleichzeitig darauf, dass das Häckselgut nicht nur aus Holz besteht – der Boden wird sonst zu sauer.

Häckselgut als Kompost und natürlicher Dünger

Nutzen Sie das entstandene Material zur umweltfreundlichen Kompostierung. Das Häckselgut kommt dann entweder in den Schnellkomposter oder auf den eigenen Komposthaufen, wo es zu wertvollem organischem Dünger zersetzt wird. Eine Benjeshecke anzulegen ist ein nachhaltiger Weg, um ihr Heckselgut zu verwerten.

Der STIHL Gartenkalender

STIHL Gartenkalender

Gartenarbeit fällt das ganze Jahr über von Januar bis Dezember an. Allerdings gibt es bestimmte Monate in denen einige Blumen, Sträucher und Bäume die Pflege besser vertragen als andere.

Was ist wann im Garten zu tun?

Mit unserem STIHL  Gartenkalender zum Ausdrucken  behalten Sie alle wichtigen Gartenarbeiten stets im Blick. Melden Sie sich jetzt zu unserem Newsletter an und erhalten Sie den Gartenkalender direkt in Ihr E-Mail Postfach.

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